Blog 2 Zanzibar

 

Zanzibar - sind wir im Paradies gelandet?


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“Zanzibar” das klingt doch sofort nach duftenden Gewürzen, Seefahrern, alten Piratenfilmen, Palmen, Traumstränden, türkis farbenem Meer, endlosen weissen Sandstränden, Cocktails, romantischen Sonnenuntergängen - kurzum man denkt an ein exotisches Badeparadies auf einer tropischen Insel.
Natürlich müssen wir als “alte” (aber doch jung gebliebene) Relax’n Traveller der Sache ja immer erstmal selbst auf den Grund gehen bevor wir Euch, unsere lieben Traveller, irgendwo hinschicken. Mittlerweile waren wir nun schon zweimal auf Zanzibar und oh WOW….was sollen wir sagen? “We just looove it!” Es ist eine echt exotische Mischung aus Afrika und Orient. Wir können es Euch nur wärmstens ans Herz legen. Wir waren jedenfalls nicht das letzte Mal dort, das steht schon mal fest.
Zanzibar ist nicht nur paradiesisch schön, sondern es gibt dort auch jede Menge zu entdecken. Mit einer Vielzahl von Möglichkeiten, grenzenlosen Abenteuern von “Mild bis Wild” und Unterkunftsmöglichkeiten von der coolen bohemian Backpacker Lodge bis hin zum noblen 5 Sterne Plus Luxus Resort, bietet es so ziemlich für jeden Geschmack & Geldbeutel das Richtige. Wir möchten Euch hier mit unserem Zanzibar Blog ein bisschen Einblick geben (und natürlich Appetit machen…!)

Ankunft Zanzibar - Von Flug, Einreise und “Gepäckband”:


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Los gehts ! Da wir ja von Kapstadt aus starten, ging es für uns erstmal mit einem Inlandsflug am späten Nachmittag nach Johannesburg. Schnell mit dem Shuttle zum originellen Aviator Hotel wo wir den Tag gemütlich im Restaurant und an der Bar ausklingen lassen. Am nächsten Morgen heisst es früh raus ( gähn…). Mit dem Shuttle zurück zum Airport, denn um 07:00 startet bereits unser Flug mit dem orangenen Mango Flieger ins Tropenparadies. Zanzibar here we come !
Der Flug dauert nur ca 31/2 Stunden. Man fliegt ja sozusagen in den Morgen hinein, da ist es mit Kaffee und Frühstück sehr kurzweilig denn eigentlich hat man kaum genug Zeit seinen Kaffee in Ruhe fertig zu schlürfen ….und schwupp … schon ist man da. Beim Anflug sieht die Hauptinsel von hier oben eigentlich doch recht “übersichtlich” aus.
Beim Aussteigen und Laufen übers Rollfeld, wird man gleich von der schwül-warmen Tropenluft begrüßt und eines wird einem sofort klar, die Fleece Jacke im Gepäck, ebenso wie die drei langen Hosen & Pullis, waren vermutlich total überflüssig.
Hier am kleinen Airport ist alles immer noch ein kleines bisschen international gemischt mit den “vielen” Reisenden und den wenigen Flugzeugen, aber trotzdem schon eine Nummer exotisch! Obwohl Zanzibar ja offiziell zu Tanzania gehört, ist es doch selbstständig und die Abfertigung am Flughafen ist, naja sagen wir mal, recht afrikanisch! Naja irgendwie chaotisch aber doch trotzdem schon organisiert …und es klappt auch alles! Natürlich mit dem unvermeidlichen Papierkram, Formularen, vielen wichtigen Stempeln, wird auch eine fotografische “Verewigung” von jedem Einreisenden genommen! Sogar die Brille muss man abnehmen, wobei wir uns fragen weshalb, denn die verschleierten Damen am Schalter neben uns (Anmerkung: Zanzibar ist großteils muslimisch) werden gerade eben genau so fotografiert?
Das “Gepäckband” besteht aus ca zehn Flughafenangestellten, die die Koffer aus dem Flugzeug hieven und dann in der Halle absetzen. Da rollt Nix mal eben so am Laufband vorbei, da muß man selbst auf die Suche gehen …aber ...wie schon gesagt obwohl exotisch …am Ende klappt doch alles und wir verlassen mit dem richtigen Gepäck die Ankunftshalle! Schnell noch bisschen Geld gezogen am Airport (ist immer besser, man weiss ja nie wo da eine Bank oder ein Automat ist) und schon gehts los.

Erstmal Relaxen - “ohne Schuh” und mit Kilimanjaro Bier:


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Ein etwa einstündiger Transfer bringt uns zu unserer Unterkunft... und wir bekommen dabei gleich schon die ersten schönen Eindrücke der Insel. Das Resort ist phantastisch, so wie wir es uns vorgestellt haben ! Wir haben eine hübsche, kleine, persönliche Anlage ausgewählt ...keine 5 Sterne mit Bars, Programm und Tamtam am Pool, sondern ein hübsches, kleines Resort..”Down to Earth” ... und wie sich herausstellt, mit supernettem Personal, tollem Essen und ..na eben einfach klasse.
Nach liebevollem Empfang mit Begrüssungscocktail können wir praktisch unsere Schuhe ausziehen und “abgeben”….denn tatsächlich brauchen wir diese nur ...na ..wenn wir sie eben brauchen. Hier im Resort jedenfalls sicher nicht, denn vom „Speisesaal“ bis zur Lounge…von der Bar bis zur Rezeption .. alles ist feinster weisser Sand …ein Traum!
Ausgepackt wird später, aber gleich mal ins Badeoutfit geschlüpft denn das Meer sieht zu verlockend aus. Traumhaft klares Wasser mit lockeren 28 Grad ...uhhh ... da möchte man doch glatt zum Fisch werden…! Nach einer gefühlten Stunde im ..äähh...warmen Nass stapfen wir die wenigen Meter barfuss bis zur Bar ...und ...Achtung ….Ahhh…die erste richtige Abkühlung mit einem eiskalten Kilimanjaro Bier aus Tanzania haben wir uns jetzt echt verdient ! Zisch!!! (Es gibt auch noch Safari & Serengeti Bier, aber die versuchen wir später) Wir haben sofort das Urlaubsfeeling und sind schon voll “akklimatisiert”.
Wenn die Sonne dann abends so langsam ins Meer gleitet …( ´doch echt...die geht hier nicht einfach nur so „unter“, die gleitet regelrecht ins warme Meer…) gibt’s noch einen leckeren Sundowner. Danach dann das Salz und den Sand des Tages abduschen, schnell die Klamotten wechseln... ( also die Bade Short gegen die andere Short tauschen oder eben ein Strandkleidchen für die Damen...) und dann zum Dinner, das wie sich herausstellt übrigens jeden Abend ein besonderes Erlebnis ist.
Also wie Ihr es vielleicht schon bemerkt habt, schon nach ein paar Stunden finden wir es einfach herrlich, aber es gibt ja auch einiges zu erleben und deshalb wollen wir die Insel natürlich auch erkunden. Am besten ist es wirklich mit einem lokalen Fahrer/Guide denn ehrlich, erstens kennen die sich hier am besten aus und zweitens kann man dann alles relaxt geniessen, denn so mit dem Mietwagen hier alleine los…Nee…ist vielleicht nicht so die beste Idee.

Jozani Forest - Ameisen, Äffchen und Mangroven:


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Zuerst geht’s für uns zum Jozani Forest, ein superschöner Nationalpark in dem die, nur hier vorkommenden, Colobus Äffchen leben. Es geht hier sehr gesittet zu. Nachdem man den Eintritt gezahlt hat, wird einem ein Guide zugeteilt und es geht auf einer Art Spaziergang durch den dichten Urwald!
Der Guide erzählt ausführlich von der Flora und Fauna und weisst darauf hin, nicht auf die Nester der riesigen…also wirklich riesigen Ameisen zu treten. Die werden nämlich dann angeblich richtig sauer und beißen ! Eine Dame in unserer kleinen Spaziergruppe hatte die Warnung wohl nicht allzu ernst genommen und stand kurz drauf im Mittelpunkt der schwärmenden Krabbeltiere ....daß sie heute aber auch nur in “ Flip Flops” unterwegs war, half den Krabbeltieren beim Aufstieg! Wir bekamen alle eine lebensnahe Demonstration eines Ameisenangriffs ...so richtig mit Hüpfen und Schreien ...sowas macht sich auf den Videos natürlich immer klasse ! Tja…manchmal sollte man eben doch auf gutes Schuhwerk achten. Das war dann mal so eine Situation wo es sich bewährt hat, daß wir die festen Schuhe, in weiser Voraussicht, eben heute lieber mal an hatten und nicht barfuss unterwegs waren (siehe oben)
Auf jeden Fall ist Jozani Forest wirklich lohnenswert und neben der exotischen Vogelwelt eine eindrucksvolle Sache! Der Höhepunkt jedoch war, als wir plötzlich in einer Gruppe der niedlichen roten Äffchen standen, die nur knapp über unseren Köpfen in den Bäumen herumturnten. Scheinbar an die „Touris“ gewöhnt, konnten wir die hübsch anzusehenden possierlichen Primaten ganz aus nächster Nähe beobachten!
Nach diesem Erlebnis führte uns der Weg mit einem kleinen Transfer noch in einen wunderschönen Mangroven Wald, der mit den Gezeiten lebt! In der Hitze läuft man im angenehmen Schatten der Mangroven über jede Menge Holzstege! Unter uns sehen wir im bizarren Wurzelwerk der Mangroven ein paar riesige Krebse, die sich hier anscheinend sehr wohl fühlen...zumindest solange ...sie niemand essen will! Es gibt hier wirklich sehr viel zu entdecken, sodaß man für den Jozani Forest und die Mangroven mindestens einen halben Tag einplanen sollte.

Spice Farm: Wo wohl der Zimt und Pfeffer wächst?


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Auf dem Rückweg ging's für uns zu einer Spice/Gewürzfarm, was natürlich auf Zanzibar DIE Attraktionen ist . Auch hier erwartet uns ein freundlicher Guide, der mit uns kreuz und quer durch den Wald und über die Farm stapft. Naja, was für uns erstmal eigentlich nicht so richtig nach Farm aussieht, weil eben Pfeffer, Zimt, Nelken, Kardamom, Ingwer, Vanille und eeendlos viele Früchte, wie z.B. die exotische Jack Fruit hier nun mal nicht so „Spargel-Style“ in der Reihe wachsen sonder eher kreuz und quer. Somit hat auch das „Ernten“ mehr so etwas von „Sammeln“!
Da wir ja selbst leidenschaftlich gerne Essen und Kochen, dachten wir eigentlich, doch schon einiges über die Gewürzwelt zu wissen, aber was uns unser Guide hier alles erklärt hat, ist wirklich schon eine echte Wunderwelt zum Sehen, Riechen und Schmecken! Da weiss man die Gewürze erst mal zu schätzen, die man so verschwenderisch in Gewürzkuchen und Weihnachtsplätzchen verbackt und warum schwarze Pfefferkörner und Vanilleschoten nun einmal ihren Preis haben.
Ausserdem bemerken wir eigentlich erst nach dieser supertollen und interessanten Gewürz Tour, daß wir soeben total entgegen allgemeiner Traveller Weisheit, unterwegs waren! Eigentlich sagt man ja, dass bei allem was Früchte und Gemüse betrifft die Regel gilt: “Peel it, Cook it ...or leave it “... ( also…Schäle es , Koch es ..oder Vergiss es …). Jedoch was uns unser Guide und “Hüter der Gewürze” in den letzten Stunden so alles frisch in den Mund “gestopft” hat ...von Baumrinde über Kräuter, Samen und Früchten, die er alle mit einem dubios aussehenden Messer frisch „geerntet“ hat... war 1. unglaublich lecker ..und 2. fantastisch interessant ...und 3. hat sich auch wunderbar angefühlt ...ist eben alles Natur…Ah ja und 4. wir haben es ohne jegliche Übel überlebt. Nun wissen wir endlich wie Zimtstangen & Vanilleschoten wachsen bzw. geerntet werden. Zum Abschluss wurden wir, im wahrsten Sinne des Wortes, noch mit kunstvoll, aus Palmenwedeln, geflochtenen “Kronen”, zum King & Queen of the Jungle gekrönt. Ja so schnell wird man “Royal” in Zanzibar.
Mit einem Geschmack von exotischen Früchten im Mund, fein duftend nach Zimt und Zitrusfrüchten und schwer begeistert von der interessanten Tour, bringt uns unser Fahrer nach einem eindrucksvollen Tag zurück in unser schönes Strand Resort, denn schließlich muss man ja auch mal Relax’n nach all dem Traveln. Endlich können wir auch wieder die Schuhe ausziehen und schon nach dieser kurzen Zeit fühlt es sich, trotz aller Exotik, hier nach “Zuhause” an!
Nach vielen „Hüpfern“ ins Meer und mehreren würdigen Sundowner, schlendern wir, natürlich wieder im romantischen Schein der Kerzen und Petroleumlampen, durch den warmen Sand später barfuss zum Dinner ...also wenn das mal keine Erholung ist…..ahhh! Das Essen ist, wie immer, fantastisch ! Obwohl Tanzania/Zanzibar ja keine ( oder vielleicht nur einen oder zwei ) grössere Supermärkte hat und die Infrastruktur eben so richtig..na sagen wir ost-afrikanisch ist, gibt es immer ganz frisch das, was heute auf dem Mark angeboten wurde, oder der Fischer des Vertrauens frisch an Land gezogen hat ! Fisch und Meeresfrüchte in jeder Variation...wir sind jeden Tag auf’s Neue begeistert.

Relaxer am Strand- wo ist nur das Meer geblieben


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Zur Abwechslung ist der heutige Tag mal ein „Relaxer“, wo wir den ganzen Tag den traumhaften Strand geniessen. Doch zu unserer Überraschung ist das Meer heute morgen erstmal weg. Naja macht nichts , trotzdem herrlich, denn bei Ebbe kann man nun bis an die fast zwei Kilometer entfernte Riff Kante laufen. Wenn dann die Flut langsam wieder kommt kann man durch das warme Wasser zurück waten. Wir beobachten dabei Fischer die jetzt mit ihren Netzen stundenlang durch das hüfthohe warme Wasser ziehen oder Algen, Muscheln und Seeigel sammeln. Wir machen dabei gefühlte 1000 Fotos.

Schnorchel Ausflug in den Norden- Von Booten, Piraten und Delfinen:


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Der nächste Tag steht wieder ganz im Zeichen des Wassers allerdings nicht an unserm “Hausstrand”! Der Manager der Anlage hat uns ein Plätzchen in einer kleinen Gruppe gesichert, mit der wir dann im Minibus ganz in den Norden der Insel fahren und von langen Booten erwartet werden um zum Schnorcheln zu gehen. Auf dem holprigen Weg stoppt unser Fahrer noch schnell an einem kleinen Strassenmarkt und besorgt das „Lunch Menu“ in Form von einer gefüllten Schubkarre voll von Mangos, Ananas und Bananen, die übrigens allesamt wunderbar schmecken.
Wir besteigen die Boote, die glücklicherweise mit einem kleinen Stoffdach ausgestattet sind um uns vor der Sonne zu schützen und schippern, für uns anscheinend ziellos, über den herrlichen türkis blauen Ozean. Bald sehen wir eine kleine Insel am Horizont auftauchen an deren Seite wohl unsere Schnorchel Gründe liegen. Wir fühlen uns wie Robinson Crusoe der gerade seine Insel entdeckt hat, nur wesentlich luxuriöser.
Plötzlich herrscht große Aufregung auf den Booten! Sogar die „relaxten“ Zanzibari werden (fast) hektisch, gestikulieren wild und sprechen aufgeregt in Swahili, was wir natürlich alle nicht verstehen. Ohje…also doch Piraten?
Nein keine Piraten, aber, grosse Freude, denn unweit von unseren Booten zieht eine große Schule von Delphinen durch das Wasser! Die Fahrer korrigieren leicht den Kurs der Boote, gleiten langsamer durch das Wasser, und schon ziehen die eleganten Meeressäuger in einer riesigen Gruppe an uns vorbei. Es sieht aus als lächeln sie uns freundlich zu und “winken” mit den Flossen. Da hält es natürlich keinen Schnorchler mehr auf den Bänken und so lassen wir uns neben dem Boot ins warme Wasser gleiten und genießen es für wenigen Minuten mit den Delphinen das Wasser teilen zu dürfen. Es trennen uns nur weniger Meter, was für ein Erlebnis, einfach Wahnsinn!
Das Ganze passiert an diesem Tag noch zweimal und es ist einfach ein unvergessliches Erlebnis und ein großes Privileg. Das Schnorcheln an sich war natürlich auch nochmal ein absolutes Highlite! Es würde Seiten füllen, die Erlebnisse an den entlegenen Stränden ... die bunten Fische und Korallen…die einmalige Unterwasserwelt….einfach diesen fantastischen Tag zu beschreiben! Noch immer bekommen wir Gänsehaut wenn wir daran denken was für ein grandioses Gefühl es war mit Delfinen im Ozean schwimmen zu dürfen.
Erfüllt und dankbar hält unser Fahrer auf dem Rückweg noch in einem kleinen Ort um Wasser zu besorgen und hier ist zufällig auch gerade ein kleiner Markt an dem man Souvenirs, Früchte und andere Kleinigkeiten kaufen kann. ( es scheint allerdings der Markt ist immer da, denn man erwartet uns bereits).
Wie überall auf Zanzibar ist es afrikanisch-orientalisch! Wenn man das mal so beschreiben soll....für uns exotisch und ungewohnt ...aber das macht ja gerade diese Reise aus. Die Menschen sind nicht überschwänglich, jedoch alle sehr freundlich und hilfsbereit und obwohl viele kaum ein Wort Englisch sprechen, versuchen sie doch einen zu verstehen. Wir fühlen uns überall sehr wohl.
Trotzdem freuen wir uns nach dem langen Tag schon wieder auf unser Resort und auf unsere neue, lieb gewonnene und dringend nötige “Schuheaus-Meerbaden-Sundowner-Dinner Routine”!
Wenn wir noch länger hier wären, würde der nächste Tag nochmal nur den Stränden und dem Meer gehören, so mit Baden, Schnorcheln und Strandwanderungen, aber wir sind ja schließlich nicht “auf Urlaub” hier und da wir leider nur begrenzt Zeit haben, steht als nächstes die Erkundung von Stone Town, Zanzibar’s Hauptstadt, auf dem Programm.

Stone Town - Von exotischem Zauber und orientalischem Flair:


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Da dies bereits unsere zweite Reise nach Zanzibar ist, waren wir bereits schon einmal in Stone Town und sind dieses Mal schon etwas schlauer. Damals haben wir uns, einer Empfehlung folgend, dort einem Guide anvertraut. Das war zwar soweit alles ok, wobei wir ein bisschen den Eindruck hatten, daß wir nur in die Ecken der Stadt kamen, wo seine Kumpels irgendwelche Shops hatten. Irgendwie hatten wir damals das Gefühl, daß wir etwas verpaßt hatten und selbst lieber ein bisschen durch die Gassen schlendern wollten!
Deshalb haben wir uns dieses Mal von einem Taxi nur am Hauptmarket absetzen lassen und sind dann alleine auf eigene Faust durch Stone Town gezogen. Also was sollen wir sagen, Stone Town ist einfach der Hammer. We love it!.
Stellt Euch ein Filmset für eine Piratenstadt vor, gemixt mit ein bisschen Aladin’s Wunderlampe…das kommt dem Ganzen schon so ziemlich nahe! Es ist ein toller Mix aus exotisch und orientalisch, Afrikanisch und Arabisch. Die Gebäude sind historisch und wirklich sehr alt, trotzdem mit viel Charme und Charakter. Man denkt permanent man läuft durch eine Filmkulisse und möchte einfach an jeder Ecke Fotos machen, denn es bieten sich so viele tolle Motive und Impressionen. Wirklich ein Traum für jeden Profi- und Hobbyfotografen!
Ein guter Stadtplan der alten Stadt hilft ungemein sich in den kleinen, engen, verwinkelten Gassen zurechtzufinden, aber auch wenn man sich mal “verirrt” macht es auch nichts denn es ist ein exotisches Abenteuer von optischen Eindrücken und Gerüchen. Es gibt entlegene Innenhöfe, die exotische Restaurants beherbergen, Tee Rooms mit Dachterrassen, grandiose Tore & Portale und das alles in einem abenteuerlichen orientalischen Baustil...so zwischen Timbuktu-Mauretanien, wie ein Filmset eben.
Es gibt viele leckere Sachen zum Probieren und Essen. Natürlich viiiele Strassenhändler die in winzigen Geschäften vom T-Shirt, zu bunten Gemälden, Tüchern, Teppichen bis zu kunstvoll geschnitzten Truhen absolut alles anbieten! Wer kein Problem damit hat, sich auf die Exotik dieses Ortes einzulassen, der wird es hier geniessen.
Auf jeden Fall sollte man das berühmte House of Wonders, das alte Fort, das House of Spices, den Secret Garden und den Markt anschauen. Für alle Queen Fans darf natürlich auch ein Besuch am Geburtshaus von Freddie Mercury nicht fehlen, denn er ist hier in Stone Town geboren.
Wenn es einem dann doch einmal zu heiss wird, was bei den Temperaturen durchaus möglich ist, dann gehts bestimmt ein paar Gassen weiter wieder hinunter zum alten Hafen. Den findet man auf jeden Fall immer wieder. Hier gibt es auch einen Park, jede Menge Cafes und Restaurants direkt am Wasser und man kann nebenbei den Dhows und den Fischern zusehen! Hier am Hafen haben wir uns dann auch nach ein paar Stunden wieder mit unserem Taxi Fahrer getroffen.
Obwohl Tanzania ein streng moslemisches Land ist, gibt es für uns „Touris“ natürlich auf vielen Dächern der Hotels und Restaurants hier tolle Dachterassen und Bars ...und wunderbare Cocktails, also eine hervorragende Idee um den ereignisreichen Tag so ausklingen zu lassen. Die Menschen hier sind zwar Touristen gegenüber recht tolerant, trotzdem sollte man sich, wie überall auf der Welt, respektvoll verhalten und nicht gerade im knappsten Top oder der kürzesten Shorts herumlaufen.
Auf jeden Fall haben wir uns geschworen, bei unserem nächsten Besuch auch mal zwei Tage direkt in Stone Town zu wohnen, in einem der traumhaften verspielt orientalischen Hotels um den Flair der Stadt noch mehr geniessen zu können, aber diesmal holt uns unser Taxi wieder ab und wir düsen zurück in unser Resort, wo wir wieder die Ruhe und den Strand nach dem trubeligen Tag geniessen!

Beim Geniessen glatt die Zeit vergessen- von Inselrestaurants und nassen Füssen:


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Eigentlich wollten wir ja auch dieses Mal wieder zu dem berühmten Strand/Inselrestaurant “The Rock” in Pingwe fahren weil es einfach so toll ist und da waren wir schon letztes Mal. Da wir aber sicher eh wieder kommen, werden wir den letzten Tag nun doch lieber noch mal mit dem Strand ( der ist aber auch ne Nummer traumhaft) , dem warmen Meer, Spaziergängen und Bar Besuchen …vergam...äh..verbringen.
Ausserdem wollen wir zum Lunch noch schnell einen Tip von unserem Gastgeber ausprobieren hier gleich in der Nähe am Strand herunter. Also er hat wirklich nicht zu viel versprochen, ein absolut weiteres Highlite. Da der Unterschied zwischen Ebbe und Flut hier riesig ist, laufen wir also durch das warme Wasser und über Sandbänke durchs „Meer“ bis zu einem wiiinzigen Eiland, das nur ein Restaurant ist und mit ein paar luxuriösen Chalets nebenbei auch eine traumhafte schöne Unterkunft. Über eine Trittleiter erreichen wir das Restaurant und genießen mit Panorama-Meer-Palmen Blick ein nobles Lunch ( ok, es ist jetzt nicht das aller günstigste, aber hier ist man ja nun auch nicht jeden Tag und man gönnt sich ja sonst nicht). Die Pasta mit Lobster, die Seafood Platter und der exotische Gewürz Eistee sind einfach der Hammer. Der 360 Grad rundum Meerblick bringt es mit sich daß wir hier auch noch eine Flasche eisgekühlten Rosé Wein länger verbringen und etwas die Zeit vergessen.
Da wir uns dann eben doch länger als geplant verweilt haben, umringt die langsam ankommende Flut bereits wieder das Eiland. So bietet man uns an, uns mit dem Boot rüber an Land zu rudern, von wo aus wir am Strand zu unserer Unterkunft zurücklaufen können! Wir nehmen jedoch die volle Adventure Packung und steigen die gleiche Leiter die wir gekommen sind wieder hinab. Man steht bereits mit der einlaufenden Flut bis zu den Knien im Wasser! Bei einer Wassertemperatur von kaum unter 30 Grad, ist das jedoch eigentlich auch ganz angenehm! Mutig kämpfen wir uns, mal mehr und mal weniger im Wasser zum entfernten Strand. So haben wir Ruck zuckt sicher die Kalorien unseres exklusiven Lunches gleich wieder abtrainiert denn gegen Ende der “Wasserwanderung” geht uns das Wasser nun doch schon fast bis zur Hüfte. Nass und sandig laufen wir dann den Rest am Strand entlang zurück zu unserer Unterkunft und geniessen die „Wasserkühlung“ am Körper, die unsere nassen Sachen auf der Haut halbwegs trocknet.
Wir erfreuen uns noch einmal an unserer Sundowner-Dusche-Dinner Routine, dem warmen, weichen Sand unter unseren Füßen und den rauschenden Palmwedeln über uns, bevor wir so langsam wieder unsere Sachen packen! Das mit den Salzwasser getränkten Outfit gestaltet sich jetzt allerdings beim Packen etwas schwierig, denn morgen geht es nach dem Frühstück wieder zurück an den Flughafen ...und über Johannesburg zurück nach Hause bis nach Kapstadt.

Good bye beautiful Zanzibar. We will be back soon!

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Zanzibar Package:


Als “Stand alone” oder “Beach Add on” nach einer abenteuerlichen Afrika Safari:

Dieses Inselparadies ist das ideale Strand Add-on für Euer Safari Abenteuer in Afrika. Eine knappe Woche reicht durchaus um einen Einblick zu bekommen und relaxt einen Mix von Strandparadies und orientalisch-afrikanischer Kultur und Exotik zu geniessen.
Wollt Ihr mit uns im Paradies Relax’n & Traveln? Es gibt Unterschiede, je nach Jahreszeit/Saison und natürlich wegen der Hotelkategorien, hier ist vom Backpacker bis 5 Sterne + Luxus natürlich alles geboten aber Touren wie diese gibt es z.B. für 4 Nächte in guten 4 Sterne Strand Resort/Hotel Incl Flüge hin und zurück von Johannesburg/SA Incl Frühstück & Dinner ab € 899,- p.Pers im DZ ..und natürlich stellen wir Euch gerne eine individuelle Tour zusammen ...auch komplett mit den beschriebenen Ausflügen und Aktivitäten ! Wir freuen uns von Euch zu hören !